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T.CON und UMH schließen strategische Partnerschaft

Gemeinsam verbinden die Unternehmen industrielle Maschinendaten mit SAP-Geschäftsprozessen – als Grundlage für Transparenz, datenbasierte Entscheidungen und KI-Use-Cases in der Fertigungsindustrie.
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Köln / Plattling, 14.09.2026 – T.CON und UMH gehen eine strategische Partnerschaft ein. Ziel der Zusammenarbeit ist es, produzierende Unternehmen dabei zu unterstützen, Shopfloor-Daten, Maschineninformationen und SAP-Geschäftsprozesse durchgängig miteinander zu verbinden.

Im Mittelpunkt steht eine zentrale Herausforderung im produzierenden Mittelstand: Viele Unternehmen verfügen zwar über große Mengen an Maschinen- und Prozessdaten, diese existieren jedoch isoliert von den zentralen SAP-Geschäftsprozessen. Ob Planungsdaten, Qualitätsmanagement, Instandhaltung oder Controlling – wertvolle Kontextinformationen bleiben dadurch in Datensilos gefangen. Das verhindert eine ganzheitliche Transparenz und bremst Potenziale für datengetriebene Optimierungen sowie KI-gestützte Entscheidungen aus.

Genau hier setzt die Partnerschaft an. UMH bringt eine auf Open-Source-Technologie basierende OT-Datenarchitektur ein, mit der Maschinendaten strukturiert erfasst, kontextualisiert und über einen Unified Namespace werkübergreifend verfügbar gemacht werden können. T.CON ergänzt diese Perspektive mit umfassender SAP-Expertise und Prozessverständnis entlang zentraler Unternehmensbereiche – von Produktion, Logistik und Instandhaltung bis hin zu Controlling und Unternehmenssteuerung.

Gemeinsam schaffen T.CON und UMH so die Grundlage, um strukturierte Shopfloor-Daten in SAP-Kontexte zu überführen, insbesondere in die SAP Business Data Cloud. Gleichzeitig werden die Informationen für operative Fertigungslösungen wie SAP Digital Manufacturing nutzbar gemacht. So lassen sich OT- und IT-Daten zusammenführen und Datensilos zwischen Maschine, Shopfloor, SAP-Systemen und Management-Reporting abbauen.

„End-to-End hört nicht am ERP auf. Gerade in produzierenden Unternehmen beginnt echte Durchgängigkeit dort, wo Daten entstehen: auf dem Shopfloor. Gemeinsam mit UMH schaffen wir die Verbindung zwischen maschinennahen Produktionsdaten und integrierten SAP-Geschäftsprozessen“, sagt T.CON-CEO Thomas Blöchl.
„Durch das Zusammenspiel von OT- und IT-Daten erhalten Industrieunternehmen erstmals einen ganzheitlichen Blick auf ihre Produktion. Auf dieser gemeinsamen Datenarchitektur bauen wir auf, um Industrial AI und die Vision des SAP Autonomous Enterprise im Mittelstand skalierbar in die Praxis zu bringen. Mit T.CON haben wir einen der führenden SAP-Partner an unserer Seite, um Industrieunternehmen ganzheitlich zu unterstützen: Vom Shopfloor über die ERP-Transformation bis hin zu KI-Anwendungen in der SAP Business Data Cloud.“, sagt Alexander Krüger, Mitgründer und CEO von UMH.

Konkrete Anwendungsszenarien sind unter anderem OEE-Monitoring in Echtzeit, vorausschauende Instandhaltung, KI-gestützte Qualitäts- und Prozessoptimierung sowie automatisierte Rückmeldungen aus der Produktion an SAP-Systeme. Auch produktbezogene Energie- und CO₂-Auswertungen können durch die Verbindung von Maschinendaten, Fertigungsaufträgen und SAP-Kontext unterstützt werden.

Für Kunden entsteht daraus ein skalierbarer Ansatz: Maschinendaten werden nicht isoliert gesammelt, sondern strukturiert, harmonisiert und im SAP-Geschäftskontext nutzbar gemacht. Daraus ergibt sich eine belastbare Grundlage für moderne Datenarchitekturen, Analytics, KI-Anwendungen und eine durchgängige Steuerung entlang der Supply Chain.

Ein erster gemeinsamer Pilot startet im September 2026. Im Fokus stehen dabei die schnellere Integration von Maschinen, die Reduzierung starrer Schnittstellen, der Aufbau einer zentralen Datenarchitektur sowie die Nutzung harmonisierter OT- und IT-Daten in der SAP Business Data Cloud.

„KI in der Produktion funktioniert nicht mit Datensilos. Sie braucht verlässliche Daten aus der Maschine, saubere Prozesse und den richtigen Geschäftskontext. Genau diese Verbindung wollen wir gemeinsam mit UMH für unsere Kunden nutzbar machen“, so Thomas Blöchl.

Die strategische Partnerschaft ist ein weiterer Schritt, um produzierende Unternehmen auf dem Weg zu durchgängigen, datenbasierten und zukunftsfähigen Produktionsprozessen zu unterstützen. Im Mittelpunkt steht nicht die Einführung eines weiteren Datensilos, sondern die Verbindung von OT, IT und Business-Prozessen zu einer belastbaren Grundlage für Transparenz, Optimierung und KI-basierte Entscheidungen.


Über UMH

UMH ist eine Open-Source-Plattform für industrielles Datenmanagement. UMH verbindet Shopfloor und IT-Systeme, strukturiert Daten in einem Unified Namespace und ermöglicht Herstellern den schnellen Aufbau skalierbarer Digital- und KI-Anwendungen. Das Kölner Unternehmen wird von internationalen Investoren finanziert und bedient Unternehmen aus der Prozess- und diskreten Fertigung, darunter Kunden wie Böllhoff und HiPP.

Weitere Informationen unter www.umh.app.

Medien Kontakt: Niklas Hebborn, Chief Commercial Officer & Geschäftsführer

[email protected]

Über T.CON

Die T.CON GmbH & Co. KG ist ein SAP Gold Partner und Digitalisierungsexperte mit Fokus auf die produzierende Industrie. Mit über 450 Expertinnen und Experten an sieben Standorten unterstützt T.CON Unternehmen dabei, Technologien, Menschen, Innovationen und Prozesse intelligent zu verbinden – um Daten gezielt zu nutzen, Potenziale voll auszuschöpfen und nachhaltigen Erfolg zu sichern. Das Leistungsportfolio umfasst SAP-Projekte, Services, Software sowie strategische Navigation auf dem Weg zur digitalen Transformation. Als inhabergeführtes Unternehmen steht T.CON für Innovationskraft, nachhaltige Lösungen und partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Weitere Informationen unter https://www.tcon.com/.